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Traunsteiner TCM-Experte an Forschungsproiekt beteiligt

LiuXiaoYou:Sein lehrer war Leibarzt des letzten Chinesischen Kaisers

Viele sind davon überzeugt, dass die Traditionellw Chinesische medizin(TCM) die perfekte Erg?nzung zur Schulmedizin und zur Hom?opathie ist. Von den F?higkeiten eines wahren TCM-Meisters k?nnen künftig die Patienten des Praxiszentrums von Dr. Bemhard Schader und Kollegen in der Hochriesstraβe 21 in Prien profitieren:

Liu Xiao You, der Meisterschüler des Leibarztes des letzten chinesischen Kaisers.Vielen ist Liu Xiao You bereits von seiner langj?hrigen T?tigkeit in einer Naturheilpparaxis in Traunstein bekannt. Er bietet von nun an montages von 16 bis 18.30 Uhr, mittwochs von 8 bis 12.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 14 Uhr Sprechstunden in der Priener Praxisgemeinschaft an. Wer von Liu Xiao You behandelt wurde,der schw?rt auf sein K?nnen.


Liu Xiao You lebt in Traunstein und ist ein wahrer Meister in der traditionellen Medizin Chinas. Bereits mit 19 Jahren wurde er Schüler und spatter Meisterschüler von Lin Young Quan, dem Leibarzt des letzten chinesischen Kaisers Pu Yi. Lius Meister wurde 103 Jahre alt, praktizierte bis zum 100. Lebensjahr als Tr?ger des Titels, “Erste Nadel der Welt”.


Liu Xiao You vervollkommnete die klassische AkupunkturTechnik seines Meister und wurde Akupunktur-Chefarzt am Zentralkrankenhaus der VW-Stadt Changchun, Kommentator für mediznische Themen im chinesischen Fernsehen, wissenschaftlicher Mitarbeiter in Eachzeitschriften und mit offizieller Erlaubnis des chinesischen Ministeriums für Wirtschaft und Handel ab 1991 einige Jahre ?rztlicher Direktor des Zentrums für Medizinische Behandiung Chinas in Ungarn.


Nach einer weiteren T?tigkeit in China kehrte er nach Europa zurück und arbeitete bis 2004 als freier Mitarbeiter in einer Traunsteiner Naturheilpraxis. Dort began er – inzwischen Chefarzt im Ruhestand – ein Werk über die Kunst der Zungendiagnose zu schreiben, in der Liu Experte ist.


In China darf sich der Akupunktur-Fachmann Dr. Liu nennen. Doch in Deutschland kann er seine akademischen Titel nicht führen, weil mit der Volksrepublik China kein Abkommen über die gegenseitige Titel-An-erkennung besteht.


Liu nimmt ab April an einem Forschungsvorhaben des Pharmakologischen lnstituts der Ludwig-Maximilians-Universit?t in München teil. Bei dem Projekt geht es unter anderem um die Wechselwirkung zwischen den drei Hauptanwendungen der TCM, also von Arzneidrogen, Akupunktur und Massage.
(uj)

Malaria durch heimische Mücken
Mediziner: Krankheit ist in seltenen F?llen auch in Deutschland übertragbar

Die gef?hrlichste Form der Malaria ist nach Medizinerangaben in sehr seltenen F?llen auch in Deutschland durch heimische Mücken übertragbar. Das sei anhand der Ansteckung zweier Kinder 1997 in Duisburg deutlich geworden, berichtete Kinderarzt Andreas Rech vom Klinikum Duisburg. Bislang nahmen Mediziner an, daβ die sogenannte Malaria tropica nicht durch heimische Mücken übertragbar ist. Britische Wissenschaftler h?tten jedoch herausgefunden. daβ sich der Malariaerreger in bestimmten F?llen auch in der heimischen Stechmücke Anopheles plumbeus entwickeln k?nne.

Zwar handele es sich um Einzelf?lle, dennoch sei eine Ansteckung vor Ort nicht mehr auszuschlie?en. Durch Touristen oder Einheimische aus Malariagebieten k?nne der Erreger nach Deutschland gebracht werden. Viele Migranten H?tten den Erreger im K?rper, seien aber selbst immune dagegen. Bei Deutschen hingegen würde die Krankheit bei übertragung ausbrechen. Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung sei in Deutschland allerdings eher gering, so Rech weiter. Seit 1997 sei ihm kein weiterer Fall in Deutschland bekannt geworden. Eine Epidemie sei auszuschen Bedingungen wie etwa andauernden Temperaturen über 25 Grad k?nne die Mücke den Erreger übertragen.

Im Sommer 1997 waren zwei Kinder aus Duisbur an der Malaria tropica erkrankt, obgleich sie sich nicht in Malariagebieten aufgehalten hatten. Nachforschungen ergaben, da? zur selben Zeit ein an Malaria erkranktes Kind aus Angola in der Duisburger Klinik lag. Ein Mückenforscher fand nahe der Klinik in einem wassergefülten Astloch Larven der Mückenart Anopheles plumbeus. Diese ist mit der Anopheles-Mücke verwandt, die in südlichen L?ndern Malaria übertr?gt. Er und ein Kollege h?tten daraus geschlossen, da? der Erreger durch die Mücke übertragen worden sei, sagte Rech. Die britischen Forscher hatten laut Rechunabh?ngig davon herausgefunden, da? die Mücke Anopheles plumbeus Malaria übertragen kann.

Medikamente für S?uglinge nicht ausreichend getestet

Für die medizinische Behandlung von Frühgeborenen und S?uglingen fehlen nach Angaben von Kinder?rzten ausreichend getestete Medikamente. 90 Prozent der auf der Intensivstation für Fürhgeborene eingesetzten Medikamente seien nicht für Kleinkinder zugelassen, sagte der Mediziner Stephan Heinrich Nolte. Für die Pharma-Industrie sei dies wirtschaftlich nicht interessant, da der Markt zu klein und die Zahl der Krankheitsf?lle zu gering sei. Bei dem Einsatz der Medikamente stünden die Arzte deshalb vor dem Problem, m?glicherweise für Folgesch?den haften zu müssen, sagte Nolte.

Mehr Spielraum bei Verschreibung von Kurmitteln

Bade?rzte erhalten künfting mehr Spielraum bei der Verschreibung von sogenannten regionalspezifischen Kurmitteln, woe Moorb?der oder Heilwasserkuren an Kur-Ur-lauber. Die Mediziner erhielten dazu künfting h?here Budgetmittel, teilte der Pressesprecher der Kassen?rztlichen Vereinigung Bayerna, Michael Anschütz, mit. In welchem Umfang die Mittel dafür erh?ht würden, sei allerdings noch unklar, sagte der Sprecher. Auch müsse beim kurenden Urlauber ein medizinischer Bedarf nachgewiesen werden. Der Bayerische Heilb?derverband erkl?rte dazu, mit dieser Vereinbarung werde für Bade?rzte jede Unsicherheit bei der Verordnung von Moor und Heilwasser genommen. Seit der Budgetisierung im Gesundheitswe-sen h?ufig Gefahr gelaufen, mit der Verschreibung von Kyrmitteln sein Budget zu überschreiten und in Folge dessen eine Strafe zahlen zu müssen. In der Vergangenheit h?tten ?rzte deshalb Kurort-G?sten immer wieder die Bitte um Verschreibung regionalspezifischer Kuurmittel ausschlagen müssen.

Erfolgreicher >> Diabetes-Vertrag <<
Langzeitstudie registriert deutliche Verbesserung der Zucker-und Blutdruckwerte

Bei der weltgr?βten Langzeitstudie zur ambulanten Behandlung von Diabetikern zeichnen sich deutliche Erfolge des bundesweit ersten >>Diabetes-Vertrages<< ab. Seit zwei Jahren wird die Behandlung von fast 120 000 Diabetikern im Rheinland wissenschaftlich beobachtet. Es sei gelungen, die kritischen Zucker- und Blutdruckwerte der Betreuten deutlich zu verbessern, berichtete die Kassen?rztliche Vereinigung Nordrhein in Düsseldorf. Damit sei das Risiko schwerer Folgesch?den wie Herzinfarket, Blindheit oder Amputationen erheblich gesunken.

Bei fast der H?lfte der Patienten mit hohen Zucker- und Blutdruckwerten sei eine deutliche Verringerung beobachtet worden . Jemeils über 40 Prozent wiesen stabile Werte auf. Bei sechs Prozent verschlechterten sich die Zucker- und bei zw?lf Prozent die Blutdruckwerte. Der Erfolg schlage sich auch in deutlich geringeren Behandlungskosten nieder. So verursache eine gut dosierte Insulinbehandlung ein Zehntel der Kosten im Vergleich zu einer schlechten, die Klinikayfenthalte und Arbeitsausf?lle verursacht.


Der >>Diabetes-Vertrag<< zwischen der Kassen?rztlichen Vereinigung Nordrhein und allen Krankenkassen des Gebiets sieht eine systematische Betreuung der Diabetiker vor.1400 besonders geschulte Haus?rzte und 100 Schwerpunktpraxen sind an dem Programm beteiligt. Die Behandlung ist an einheitlichen Leitlinien orientiert, auch die Patienten werden geschult. Die Daten der Patienten werden gesammelt. Die Leistung von ?rzten und Praxen kann verglichen werden.

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Kassen müssen keinen urlaub am Toten Meer bezahlen

Krankenkassen müssen keine Aufenthalte am Toten Meer bezahlen, selbst wenn diese Urlaube m?glicherweise heilend wirken. Dies entschied das Sozialgericht Dortmund. Eine Versicheret aus Siegen hatte von der Schw?bisch Gmünder Ersatzkasse 4001 Mark (2050 Euro) Reisekosten einklagen wollen, berichtete das Gericht. Die Frau hatte mit Hilfe eines ?rztlichen Attestes argumentiert, Klima und salzhaltige Luft lie?en ihre Schuppenflechte abheilen. Die Kasse habe derartige Aufenthalte bislang auch gezahlt. Das Gericht begründete seine ablehnende Entscheidung mit dem Argument, es liege keine Kur vor, weil die Kl?gerin gar keine medizinische Behandling in Anspruch genommen habe.(AZ:S 8 KR 221/00,Urteil vom 15.8.)

 
 
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